Filme und Fernsehserien

 

Folgende Filme und TV-Serien wurden in Ahrensburg gedreht:

   Edgar Wallace:   Der grüne Bogenschütze

   Edgar Wallace:   Die seltsame Gräfin

   TV-Serie "Die Albertis"

   "Gräfin gesucht"

Aktuell (seit dem 3. August 2008) zeigt SAT 1 die Doku-Soap, gedreht wurde u.a. auf Schloß Ahrensburg und Schleswig-Holstein. Weitere Infos gibts hier:

http://www.sat1.de/comedy_show/graefingesucht

 

 

 

Weitere Infos folgen

 

Aktuelle Programmhinweise finden Sie in der Yahoo-Group:

 

 

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 Der grüne Bogenschütze

 

 

 

 

 

 

Der grüne Bogenschütze ist ein Kriminalfilm des deutschen Regisseurs Jürgen Roland und der fünfte deutsche Edgar-Wallace-Film der Nachkriegszeit. Der Film beruht auf dem Kriminalroman Der grüne Bogenschütze (Originaltitel: The Green Archer) von Edgar Wallace. Der Film wurde im Realfilm-Studio in Hamburg gedreht und von der Rialto Film Preben Philipsen produziert.

 

Handlung

Seit der Amerikaner Abel Bellamy den alten englischen Herrensitz Garre Castle (gedreht auf Schloß Ahrensburg) erworben hat, treibt dort ein altes Gespenst - der grüne Bogenschütze - sein Unwesen. Als zwei Menschen von einem grünen Pfeil durchbohrt werden, befasst sich auch Inspektor Featherstone von Scotland Yard mit der Geistererscheinung. Dabei stößt er sowohl auf die hübsche Valerie als auch auf zahlreiche andere undurchsichtige Gestalten, die sich plötzlich für Bellamys dunkle Vergangenheit interessieren.

 

Sonstiges

Der Film wurde in Hamburg und Umgebung – so vor dem „engl.“ Schloss Ahrensburg – gedreht, einige Wasserszenen auf der Binnenalster.

Anscheinend gab es Probleme mit dem Wetter: man sieht in einigen Szenen, dass es mal regnet – und mal nicht. Zum Beispiel am Flughafen schubst Bellamy (Gert Fröbe) Creager, dieser fällt auf die nasse Straße (es regnet), aber Bellamy steigt dann in das trockene Auto ein (es regnet nicht).

 

Filmdaten:

Deutscher Titel: Der grüne Bogenschütze

Produktionsland: Deutschland

Erscheinungsjahr: 1961

Länge  93 Minuten

Originalsprache: Deutsch

Altersfreigabe: FSK 12

 

Stab:

Regie: Jürgen Roland

Drehbuch: Wolfgang Menge, Wolfgang Schnitzler

Produktion: Herbert Sennewald

Musik: Heinz Funk

Kamera: Heinz Hölscher

Schnitt: Herbert Taschner

 

Besetzung:

Klausjürgen Wussow: Inspektor Featherstone

Karin Dor: Valerie Howett

Gert Fröbe: Abel Bellamy

Eddi Arent: Spike Holland

Harry Wüstenhagen: Julius Savini

Wolfgang Völz: Sergeant Higgins

Heinz Weiss: John Wood

Stanislav Ledinek: Coldharbour Smith

Hans Epskamp: Howett

Georg Lehn: Lacy

Edith Teichmann: Fay Savini

Hela Gruel: Elaine Bellamy

Charles Palent: Bannister

Karl-Heinz Peters: Creager

Helga Feddersen: Janet

Sigrid von Richthofen: am. Touristin

 

Kritiken

 

Frankfurter Rundschau:
"Leichen gibt's genug - nur an der Qualität hapert's."

 

Kasseler Post:
"Es interessiert schließlich schon fast gar nicht mehr, wer nun eigentlich der geheimnisvolle Bogenschütze ist. Aus den Eddie-Constantine-Filmen hat man zudem den gar nicht immer witzigen Gag des Zum-Publikum-Sprechens, des Durchbrechens der filmischen Fiktion, übernommen. (Eddi Arent in der Schlussszene, als es im Garten einer Villa gehörig kracht: „Die drehen schon den nächsten Wallace-Film!!!!“)."

 

Das große TV Spielfilm Filmlexikon. Digitale-Bibliothek-Sonderband (CD-ROM-Ausgabe). Directmedia, Berlin 2006, ISBN 3-89853-036-1, S. 5235:
"Nach seinem Krimi Der rote Kreis war dies die zweite und zugleich letzte Edgar-Wallace-Verfilmung, der sich Jürgen Roland (mit bescheidenem Erfolg) annahm. Es gelang ihm einfach nicht, zu dem typischen Stil der Serie zu finden, wie ihn beispielsweise Alfred Vohrer und Harald Reinl kreiert hatten. So ist „Der grüne Bogenschütze“ auch nicht mehr geworden als ein unterhaltsamer, doch nur durchschnittlicher Kriminalfilm."

 

Literatur

Edgar Wallace: Der grüne Bogenschütze (Originaltitel: The Green Archer). Deutsch von Erwin Schuhmacher. (Neu übersetzte Ausgabe, 1. Auflage.) Scherz-Krimi-Klassiker. Scherz, Bern, München und Wien 1984, 251 S., ISBN 3-502-50963-8

 

Weblinks

Rialto Film:

http://www.rialtofilm.de/bogensch.htm

 

Stab und Besetzung bei Deutscher-Tonfilm:

http://www.deutscher-tonfilm.de/dgb1.html

 

Tonträger mit der Filmmusik:

http://www.soundtrackcollector.com/catalog/soundtrackdetail.php?movieid=49327

 

Fotogalerien:

http://www.tvspielfilm.de/filmlexikon?sendungs_id=&film_id=612904&imgno=2&interface=slide

http://www.cinema.de/film_aktuell/neuimkino/film?typ=inhalt&film_id=16145

http://www.filmmuseum-hamburg.de/367.html

 

"Der Grüne Bogenschütze" in der Internet Movie Database:

http://german.imdb.com/title/tt0054947/

 

 

Auszug des Filmes mit mehreren Szenen am Schloß, Marstall und im Park bei Youtube:

http://www.youtube.com/watch?v=EYX8Oe241zk

 

Rezension bei der Krimi-Couch:

www.krimi-couch.de/krimis/edgar-wallace-der-gruene-bogenschuetze.html

 

Infos bei DVD-Rome mit einigen Fotos:

www.dvdrome.com/html/grune_bogenschutze.html

 

 

 

 

 

 

 Die seltsame Gräfin

 

 

 

 

Die seltsame Gräfin ist ein Kriminalfilm von Josef von Báky, der nach der plötzlichen Erkrankung des Regisseurs, unerwähnt in den Credits, von Jürgen Roland fertiggestellt wurde, und der neunte deutsche Edgar-Wallace-Film der Nachkriegszeit. Der Film wurde im Atelier UFA in Berlin gedreht und von der Rialto Film Preben Philipsen produziert.

Für diesen Krimi komponierte erstmals Peter Thomas die Filmmusik zu einem Wallace-Film. Er sollte mit insgesamt 18 Soundtracks der einflussreichste Komponist der Filmreihe werden.

 

Handlung

Margaret Reedle bekommt die Chance auf eine Anstellung bei der reichen Gräfin Moron. Zusammen mit ihrer besten Freundin wohnt sie in einer kleinen Wohnung und wird wie aus heiterem Himmel von einem Fremden terrorisiert, der bei ihr anruft und mit wahnsinnig klingender Stimme von ihrem baldigen Tod berichtet. Als sie sich dann auch noch Anschlägen auf ihr Leben ausgesetzt sieht, ist sie mehr als dankbar, dass sie die Stelle bei der Gräfin antreten kann, hofft sie doch, auf deren Schloss vor den mehr als beunruhigenden Attentaten sicher zu sein. Auch Inspektor Mike Dorn macht sich große Sorgen um Margarets Leben, scheint er doch mehr über sie und die verurteilte Giftmörderin Mary Pinder zu wissen, die plötzlich in Margarets Leben auftaucht. Und auch mit der Gräfin Leonora Moron, Margarets neuer Arbeitgeberin, bei der sie von nun an wohnt, scheint etwas nicht zu stimmen.

 

Richtig spannende, gruselige und mystriöse Krimikost in bester Edgar-Wallace-Manier! Dieser Film lebt ganz besonders von seinen Darstellern, allen voran Joachim Fuchsberger als gutaussehender und etwas verwegener Inspektor Dorn. Kann man doch gut verstehen, dass Margarets Herz bei seinem Anblick höher schlägt. Aber auch Lil Dagover als entrückte Gräfin und Marianne Hoppe als schwer einzuschätzende Giftmörderin sind sehenswert. Ja, und was wäre dieser Film ohne Eddi Arent, der den etwas eigenartigen und verschrobenen Sohn der Gräfin spielt, der von ihr im Schloss gefangengehalten wird. Er trägt zur nötigen Prise Humor bei und lockert den für heutige Zeiten doch etwas bedächtig wirkenden Film an den richtigen Stellen auf. Die Rolle des verrückten Anstaltsinsassen ist Klaus Kinski wie auf den Leib geschneidert - verrückter kann kaum ein anderer wirken. Alles in allem ist "Die seltsame Gräfin" einer der besten Edgar-Wallace-Krimis, bei dem die Darstellerriege absolut sehenswert ist und bei dem die Spannung von Anfang bis Ende stimmt.

 

Ein Großteil der Handlung spielt auf und um Schloß Ahrensburg.

 

Fehler

Beim Filmen sind einige kleine Fehler unterlaufen:

Nach der Auto-Explosion kommt Margaret neben, fast unter, Mike Dorn zu liegen, ist fast unsichtbar hinter ihm. Nach einem Schnitt auf Shaddle und die Leute vom Büro, die herangelaufen kommen, kehrt die Kamera zu Margaret und Mike Dorn, immer noch am Boden liegend, zurück, doch jetzt liegt Margaret deutlich sichtbar im rechten Winkel zu Mike Dorn.

Nach dem Balkonabsturz, rettet der Butler Margaret von dem noch hängenden Stützbalken, er nimmt sie auf die Arme, mit den Beinen nach draußen, Schnitt, dieselbe Szene nun von innen aus gesehen, aber der Butler hat Margaret nun mit den Beinen nach innen auf dem Arm.

Danach haben sich Margaret und Lizzy in Selwyns Zimmer (im 1. Stock) zur Ruhe begeben, aber als es Margaret zu sehr graut, holt Lizzy Hilfe und man sieht sie die Dienstbotentreppe (vom 2. zum 1. Stock) hinuntergehen.

Später wird Lizzy von Bresset bei der Sonnenuhr irrtümlich gewürgt, bis dieser erkennt, dass es nicht Margaret ist. Lizzy sagt, dass sie den Würger deutlich gesehen hat, doch erkennt sie ihn nicht wieder, als dieser ihr in der Teestube gegenüber sitzt.

 

Kritiken

 

Deutsche Zeitung, Stuttgart: "In diesem Film - und deshalb ist er auf seine Weise ein Phänomen - sind alle denkbaren Unsitten des deutschen Films versammelt."

 

Filmdienst: "Die konfus verhäkelte Handlung spielt angeblich in London, könnte mit ihren Klischees in verschwommen gezeichneter Umgebung aber auch auf dem Mond stattfinden."

 

Adolf Heinzlmeier und Berndt Schulz in Lexikon „Filme im Fernsehen“ (Erweiterte Neuausgabe). Rasch und Röhring, Hamburg 1990, ISBN 3-89136-392-3, S. 739: "Die mysteriösen Mordanschläge (...) rechtfertigen kaum das große Staraufgebot, das ganz im Gegensatz zum mäßigen filmischen Ergebnis steht." (Wertung: mäßig)

 

Joachim Kramp: Hallo! Hier spricht Edgar Wallace (1998): "Es war der bis dahin gequälteste und langweiligste Wallace-Film, der den Eindruck eines vergessenen Überbleibsels aus der Vorkriegszeit machte."

 

Auszeichnung

Spielfilmprämie (200.000 DM) des Bundesministeriums des Inneren, 1961

 

Filmdaten:

Deutscher Titel: Die seltsame Gräfin

Produktionsland: Deutschland

Erscheinungsjahr: 1961

Länge: 94 Minunten

Originalsprache: Deutsch

Altersfreigabe: FSK 12

 

Stab:

Regie: Josef von Báky. (Jürgen Roland)

Drehbuch: Robert A. Stemmle, Curt Hanno Gutbrod

Produktion: Horst Wendlandt

Musik: Peter Thomas

Kamera: Richard Angst

Schnitt: Herrmann Ludwig

 

Besetzung:

Joachim Fuchsberger: Michael Dorn

Brigitte Grothum: Margaret Reedle

Lil Dagover: Gräfin Leonora Moron

Klaus Kinski: Stuart Bresset

Marianne Hoppe: Mary Pinder

Rudolf Fernau: Dr. Tappat

Richard Häussler: Chesney Praye

Edith Hancke: Lizzy Smith

Eddi Arent: Lord Selwyn Moron

Fritz Rasp: Rechtsanwalt Shaddle

Reinhard Kolldehoff: Butler John Addams

Alexander Engel: Patient in der Irrenanstalt

Albert Bessler: Gefängnisdirektor

Eva Brumby: Mary

Kurt Jaggberg: Sammy

 

Weblinks

Die seltsame Gräfin in der Internet Movie Database (englisch)

Stab und Besetzung bei deutscher-tonfilm.de

Tonträger mit der Filmmusik

Film-Info bei Geocities

 

Fotos:

http://www.kino.de
http://www.moviesection.de

javascript: openwin('http://www.tvspielfilm.de/filmlexikon?interface=slide&film_id=618624&imgno=1', 'slide', 'width=500,height=600');

http://www.filmmuseum-hamburg.de/192.html

 

Hintergrundinfos:
http://www.wallace-online.de
http://www.rialto-film.de
http://www.edgarwallaceweb.de

 

Weblinks:

http//www.klaus-kinski.de/wallace/grae/grae.htm

http://german.imdb.com/title/tt0055429

http://www.splashmovies.de/php/specials/seiten/756

http://www.filmportal.de/df/8c/Uebersicht,,,,,,,,B582BF049B3B4803886C6F044897C341,,,,,,,,,,,,,,,,,,,,,,,,,,,.html

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

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